So funktioniert's

Erfasse die Kosten von KI-Coding-Agenten aus lokalen Logs.

Passcard hilft Teams und Freelancern, die Kosten von Coding-Agents nach Person, Projekt und Kunde zu erfassen. Eine Desktop-App sammelt die Nutzung lokal und prüft Budgets vor unterstützten Aktionen; das Web-Dashboard führt sie geräteübergreifend zusammen.

Von der Installation zur Projektkostenübersicht

  1. Lade eine verfügbare Passcard-Desktop-Version herunter und verbinde sie anschließend im Browser mit deinem Arbeitsbereich. Jedes Gerät erhält einen eigenen widerrufbaren Token und wird einem Mitglied des Arbeitsbereichs zugeordnet.
  2. Die Desktop-App erkennt unterstützte Logordner, auch für zusätzliche Profile. In den Einstellungen kannst du Ordner prüfen, hinzufügen oder deaktivieren. Die App liest vorhandene Logs und erfasst neue Nutzung, sobald sich diese Logs ändern.
  3. Ordne Repositories im Dashboard Projekten zu. Repository-Remotes verbinden die Nutzung aus verschiedenen Klonen und Geräten; Projekte lassen sich nach Kunde gruppieren. Team-Arbeitsbereiche können die Nutzung auch nach Person und Team vergleichen.
  4. Installiere in der Desktop-App für jeden unterstützten Agenten die Passcard-Hooks, um die Budgetdurchsetzung zu aktivieren. Das Lesen von Nutzungs-Logs allein installiert noch keinen Circuit Breaker.

Claude Code und Codex Schritt für Schritt einrichtenAuf Englisch verfügbar

Welche Coding-Agenten unterstützt Passcard?

Passcard hat lokale Datensammler und Hook-Integrationen für acht Agenten. Welche Informationen ihre Logs enthalten, bestimmt, wie vollständig und zeitnah sich die Nutzung erfassen lässt.

Unterstützte Coding-Agenten und ihre Nutzungserfassung
AgentMessung und Einschränkungen
Claude CodeLiest protokollierte Tokenmengen, entfernt doppelte Nachrichtenstände und berücksichtigt Cache-Lese- und Schreibvorgänge.
Codex CLILiest Tokenmengen pro Gesprächsrunde aus Sitzungs-Logs und trennt zwischengespeicherte Eingaben von anderen Eingabe-Tokens.
CursorSchätzt Tokenmengen anhand der Transkriptlänge. Diese Transkripte liefern weder Tokenmengen noch Modellnamen oder Zeitstempel pro Gesprächsrunde. Die Nutzung wird deshalb als geschätzt markiert.
Gemini CLILiest Tokenmengen pro Sitzung, trennt zwischengespeicherte Eingaben und zählt Denk-Tokens zur Ausgabenutzung.
Grok CLILiest die Nutzung abgeschlossener Gesprächsrunden aus Sitzungs-Logs und trennt sie nach Modell.
Copilot CLILiest die Token-Gesamtsummen beim Beenden einer CLI-Sitzung. Für laufende oder nicht ordnungsgemäß beendete Sitzungen können Tokenangaben fehlen.
OpenCodeLiest Tokenmengen aus der lokalen SQLite-Datenbank oder dem älteren Speicherformat für Sitzungen.
piLiest Tokenmengen aus lokalen Sitzungs-Logs, einschließlich Cache-Lese- und Schreibvorgängen.

Die Unterstützung bezieht sich auf diese lokalen Agentenprodukte und ihre kompatiblen Logformate. Sie umfasst nicht jede Editor-Erweiterung, jeden gehosteten Agenten oder sämtliche Aktivitäten eines Anbieterkontos.

Entsprechen diese Kosten meiner Anbieterrechnung?

Passcard berechnet Kosten, indem es die Token-Nutzung mit den veröffentlichten API-Preisen der Modelle für Eingabe, Ausgabe und Caching multipliziert. So lässt sich Arbeit über Personen und Projekte hinweg auf einer gemeinsamen Grundlage vergleichen. Deine Anbieterrechnung kann durch Abos, enthaltene Nutzung, vereinbarte Preise, Guthaben oder Abrechnungsregeln davon abweichen.

Der Server prüft öffentliche Preisquellen stündlich. Bekannte Preise ändern sich, wenn mindestens zwei Quellen übereinstimmen. Der neue Preis gilt für Nutzung ab seinem Gültigkeitsdatum. Frühere Nutzung behält den damals geltenden Preis. Fehlt ein Modellpreis, verwendet Passcard nach Möglichkeit einen Ersatzpreis aus derselben Modellfamilie und hält dies fest. Diese Fälle sind in den Sitzungsdetails erkennbar. Die Berechnung mit einem Ersatzpreis kann korrigiert werden, sobald ein genauer Preis verfügbar ist.

Die Token-Zahlen von Cursor werden aus der Transkriptlänge abgeleitet. Fehlende Zähler oder ungeklärte Preise können dazu führen, dass ein Teil der Nutzung in der Summe fehlt; die Sitzungsdetails zeigen die verfügbaren Informationen.

Eine Kostenberechnung Schritt für Schritt nachvollziehenAuf Englisch verfügbar

Wie setzt der Circuit Breaker ein Budget durch?

Budgets können für einen Arbeitsbereich, ein Team, eine Person oder ein Projekt gelten, mit täglichen, wöchentlichen, monatlichen oder Gesamtlimits. Wähle eine Warnschwelle und lege fest, ob gewarnt oder blockiert werden soll. Gemeinsame Budgets und Circuit-Breaker-Funktionen für Unternehmen sind in Team und Business enthalten.

Installierte Hooks fragen die laufende Passcard-Desktop-App vor unterstützten Agent-Aktionen nach einer Entscheidung. Die App kombiniert den letzten Kostenstand des Servers mit lokal erfasster Nutzung, die der Server noch nicht bestätigt hat. Ist ein blockierendes Budget ausgeschöpft, gibt sie die vom Agent unterstützte Blockierantwort zurück.

Was passiert offline?

Zwischengespeicherte Budgets und lokale Nutzung können auch ohne Netzwerkverbindung für Prüfungen verwendet werden. Neue Nutzung anderer Geräte und geänderte Budgets sind erst nach einer Synchronisierung bekannt. Liegt kein Budgetstand vor, richtet sich die laufende App nach der Fail-open- oder Fail-closed-Einstellung des Arbeitsbereichs.

Können Ausgaben das Limit überschreiten?

Ja. Die Durchsetzung verwendet bereits protokollierte Nutzung. Laufende Anfragen, verspätete Logs und gleichzeitig aktive Geräte können daher einen Grenzwert überschreiten, bevor eine spätere Aktion blockiert wird. Ein abgelaufener Tages-, Wochen- oder Monatsstand blockiert keinen neuen Zeitraum. Passcard setzt kein verbindliches Ausgabenlimit für ein Anbieterkonto.

Die Desktop-App muss laufen, und die Hooks müssen installiert sein und vom Agenten unterstützt werden. Kann ein lokaler Hook die Desktop-App nicht erreichen, darf der Agent weiterarbeiten. Das gilt auch, wenn der Arbeitsbereich bei fehlenden Budgetdaten auf Fail-closed eingestellt ist.

Welche Daten verlassen den Rechner?

Der Desktop-Datensammler sendet normalisierte Nutzungs- und Betriebsmetadaten. Er sendet keine Prompttexte, vollständigen Tool-Argumente, Dateiinhalte, absoluten Dateipfade oder Werte von Umgebungsvariablen.

  • Nutzung: Agenten- und Modellnamen, Tokenmengen, Zeitstempel, Sitzungskennungen und die Angabe, ob die Nutzung geschätzt ist.
  • Sitzungskontext: Repository- und Branch-Namen, Sitzungszeiten, Anzahl der Gesprächsrunden, Tool-Namen und -Aufrufzahlen, relative Pfade berührter Dateien sowie Agentenversionen, sofern verfügbar.
  • Geräteinformationen: Gerätename, Betriebssystem, App-Version und Verbindungsstatus zur Verwaltung verbundener Rechner.

Repository-Namen, Branch-Namen und relative Dateinamen können vertrauliche Informationen enthalten. Berücksichtige diese Metadaten bei der Entscheidung, ob Passcard zu den Datenanforderungen deines Arbeitsbereichs passt. Gerätetokens lassen sich im Dashboard widerrufen.

Optionale Ticket-Beta für Linear und GitHub

Die Ticketzuordnung ist anfangs deaktiviert und muss von einem Administrator aktiviert werden. Nach der Verbindung verwendet sie Git-Nachweise sowie ausgewählte Metadaten von Linear-Issues und GitHub-Pull-Requests, um Nutzung Tickets zuzuordnen. Das Deaktivieren der Beta stoppt neue Verarbeitung durch die Integration und die Durchsetzung von Ticketbudgets; der bestehende Zuordnungsverlauf bleibt erhalten.